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Showing content with the highest reputation on 06/14/2011 in all areas

  1. 3 points
    Fazit dieser Serie: Dirk hat seinen Ring. Im US-Basketball, wo es keine Inflation von Pokalen gibt wie im europäischen Fußball, zählt nur Titel oder nicht Titel. Bis jetzt war Dirk einer der besten Spieler ohne Ring, diesen "Titel" durfte er nun an LeBron James abgeben. Man braucht ein Team, um den Titel zu holen. Als Carlisle, der Trainer von Dallas, im Spiel 4 der Finalserie, JJ Barea statt DeShawn Stevenson starten ließ, wurden sowohl Bareas als auch Stevensons Werte besser. Als DN in der ersten Hälfte des sechsten Spiels nur einen von 12 Würfen traf, sagten ihm seine Mitspieler, er solle weiter werfen. Rick Carlisle ist einer der besten Coaches, die es momentan gibt. Er hatte es in allen Serien geschafft, sein Team optimal auf den Gegner einzustellen. Jason Terry, der sich zu Saisonbeginn die Meisterschaftstrophäe eintätowieren ließ, hat es geschafft, endlich mal die Leistungen, die er sonst in der normalen Saison immer brachte, auch in den Playoffs zu bringen. Kein Team hatte es gefühlt mehr verdient als die Mavericks. Dirk Nowitzki und Jason Kidd sind erst die Spieler 5 und 6, die 10 Allstarnominierungen hatten, bevor sie einen Titel gewonnen haben. Jason Kidd dürfte der beste 38-jährige sein, der jemals in der NBA gespielt hat. Und bei den Mavs waren mit Caron Butler und Roddy Beaubois zwei der besten Offensivkräfte die kompletten Playoffs verletzt. LeBron James dagegen hat viel von seinem Status verloren. Nicht nur vor der Saison hat er vielen eine zu große Show gemacht, auf der Pressekonferenz nach dem Finale sagte er sinngemäß: "Leute, die mich hassen, interessieren mich nicht. Sie freuen sich jetzt und müssen morgen aufstehen und ihr armseliges Leben weiter leben, während ich weiter das Leben leben darf, das ich mag." Dwyane Wade wurde gefilmt, wie er Witze über Nowitzkis Fieber gemacht hatte. Alles Sachen, die kindisch sind. Das wollen Amerikaner nicht sehen. Sicher hat Miami noch ein paar Jahre, um den Titel zu holen. Ob sie jemals die Herzen der Fans gewinnen können, ist nach dieser Vorstellung zu bezweifeln. Und Dirk Nowitzki? Ob er nun zu den zehn größten oder 25 größten Spielern aller Zeiten gehört, ist ihm mit Sicherheit egal. Ich bewundere ihn dafür, dass er sein Ziel alleine dadurch erreicht hat, dass er immer mehr und härter trainiert hat. In einer Liga, wo man mit 30 schon alt ist, wird er jedes Jahr besser. Besser in der Denfense, besser im Zug zum Korb, besser in dem Einsatz der Mitspieler - Mitspieler, die für andere Teams zu schwach, zu alt, zu verletzungsanfällig waren. Ob er noch einen Ring holt? Wer weiß. Die Gegner lernen auch dazu. Aber mit diesem Sieg ist er endgültig unter den größten deutschen Sportlern aller Zeiten angekommen. Ja
  2. 2 points
    Na ja, die Jugendförderung trug die Namen Ian Mahinmi und vor allem Tyson Chandler und hat Dallas jetzt den Ring gebracht. Ich habe die letzten anderthalb Tage glaub ich fast alle Artikel gelesen, die man so im Netz über die Mavs finden konnte und ich muss sagen, ich kann es immer noch nicht glauben. Als letztes Jahr im Sommer die großen Meldungen über den Free-Agent-Jahrgang des Jahrzehnts kamen, als James und Wade und Bosh sich in Miami versammelten, als Dirk als einer der ersten still und leise in Dallas unterschrieb und dabei etwas von Meisterschaft murmelte, fragte ich mich, ob er das wirklich glaubt. Zugegebenermaßen eine Verbesserung auf der Centerposition, aber das sollte gegen Miami und die Lakers reichen? Ich glaube, kein einziger Experte hätte zu dieser Zeit auf Dallas gesetzt. Dann begann die Saison und Dallas spielte stark. Dallas spielte eigentlich immer stark in der Regular Season, um dann in den Playoffs zu versagen. Es folgte Butlers Verletzung, der zu der Zeit einer der besten bei Dallas war, es folgte Dirks Verletzung und die Meisterschaft rückte in weite Ferne. Sie rappelten sich wieder auf, aber man hatte nie das Gefühl, dass sie Titelchancen hätten. Nach zwei guten Spielen folgte ein schwaches, Niederlagen gegen San Antonio, die Lakers etc. taten ihr übriges. Dann begannen die Playoffs gegen Portland. Sie sahen schon in der Vorrunde in Portland nicht sehr gut aus und trotz einiger Verletzungen bei Portland gab es viele, die wieder ein Erstrundenaus erwarteten. Nach zwei Siegen zuhause folgten zwei Niederlagen, wobei gerade die zweite Niederlage bitter war. Eine haushohe Führung wurde verspielt und das Attribut "soft", das dem Team anhaftete, schwebte unsichtbar durch die Presse. Doch Dallas raufte sich zusammen. Zwei weitere Siege, davon der letzte in Portland, und das drohende Erstrundenaus war abgewehrt. Und zeitweise spielten sie richtig guten Basketball. Runde zwei gegen die Lakers stand an. Immerhin war Dallas zu diesem Zeitpunkt Staatsmeister, weil San Antonio, das beste Team der Western Conference, in der ersten Runde sensationell ausgeschieden war. Aber die Big Men der Lakers waren zu stark, Kobe war einfach Kobe, der würde immer den Weg zum Korb finden und Phil Jackson wollte gerne sein Dutzend Titel vollenden und ausgerechnet Dallas sollte sie stoppen? Als Dirk dann 2:24 vor Spielende bei einer Dreipunkteführung der Lakers verwarf, schien das erste Spiel verloren. Doch Kobe, der als Mr. Clutch, als Spieler der letzten fünf Minuten galt, leistete sich einen Ballverlust, Pau Gasol, der Spanier, der als bester Europäer neben Dirk galt, bekam das große Zittern und Dirk machte vier Punkte in der letzten Minute, was zu einem sensationellen 96-94 für Dallas führte. Doch die Überraschung ging weiter. Zwei weiteren knappen Siegen folgte eine Demontage der Lakers im vierten Spiel, ein 122-86, bei dem die Mavs alles trafen, was so ging. Plötzlich wurde die Trainerlegende Phil Jackson ausgerechnet in seiner letzten Playoffserie das erste Mal gesweept und zu ersten Mal bekamen die Kommentatoren so etwas wie Respekt vor den Mavs. Für viele, auch für mich, am erstaunlichsten war, was die Mavs plötzlich konnten. JJ Barea, der mit 1,83 ein Zwerg in der NBA ist, spielte die Abwehr schwindlig, was einen erfahrenen Spieler wie Ron Artest zu einem rüden Foul hinreißen lies, die Defense um Tyson Chandler hielt dieses stargespickte Team immer unter hundert Punkten und der gute alte Jason Kidd, der sicherlich einer der besten Point Guards der NBA Geschichte ist, spielte gerade in der Defense auf, als ob er 10 Jahre jünger wäre. Vor allen Dingen merkte man das erste Mal, dass die Mavs bis zur letzten Sekunde für den Sieg kämpften. Die Conference Finals standen an und der Gegner hieß Oklahoma City. In vieler Hinsicht das Gegenteil zu den Lakers, denn waren die Lakers sehr erfahren und erfolgreich, was Oklahoma City jung und schnell. Mit Kevin Durant haben sie den Topscorer der Liga unter Vertrag und mit Russell Westbrook einen der jungen, erfolgreichen Point Guards, der auch schon im All Star Game stand. Und im Gegensatz zu den Abwehrschlachten gegen die Lakers folgten hier 5 wesentlich offensiver geprägte Spiele. In den USA wird immer die Playoff Experience viel diskutiert. Das Format mit bis zu sieben Spielen gegen den selben Gegner hintereinander ist wesentlich mehr von Taktik und Nervenstärke geprägt als ein Finale im Fußball oder Handball, einfach, weil die Coaches und Spieler den Gegner nach 2, 3 Spielen bis ins Detail kennen. Als OKC es also schaffte, einen Sieg in Dallas zu landen, war klar, dass die Serie sehr eng werden konnte. Doch Oklahoma zeigte Nerven in Spiel 3 und leistete sich ein unglaubliches Fehlwurffestival. Spiel vier war dann ein typisches Dallasspiel in dieser Postseason. Als sie 5 Minuten vor Schluss mit 15 Punkten hinten lagen, hatte vermutlich jeder Dallas abgeschrieben, doch angeführt von Dirk Nowitzki erreichten sie noch die Verlängerung, die sie dann klar für sich entschieden. So ging es also zum zweiten Mal in der Geschichte der Mavericks ins Finale - wieder gegen Miami. Miami hat 2006 Geschichte geschrieben, als Dallas 2-0 führte und im letzten Viertel von Spiel drei 13 Punkte Vorsprung hatte, dann aber noch das Spiel und die nächsten drei Spiel in Folge verlor. Zwar waren von damals nur noch 4 Spieler in beiden Teams zusammen dabei, doch allen war klar, dass diese Revanche fesseln würde. Zumal Miami das Team war, das schon vor der Saison gefeiert hatte, als es ihnen gelungen war, mit LeBron James, dem vielleicht talentiertesten und besten aktuellen Spieler und Chris Bosh, ebenfalls einem Superstar, zwei absolute Hochkaräter zu Dwyane Wade zu verpflichten. Und während der Anfang für Miami sicherlich schwerer war als erwartet, haben sie in den Playoffs mit den Boston Celtics und den Chicago Bulls zwei absolute Spitzenteams geradezu deklassiert. Und wie in den Serien vorher erwarteten alle eine Niederlage der Mavs. Was folgte, war eine Geschichte, die Disney nicht besser hätte erfinden können. Ein Stoff, der garantiert irgendwann verfilmt werden wird. Das Spiel 1 lief noch so, wie es alle erwarteten. Miami siegte 92-84, weil Dallas seine Nerven nicht im Griff hatte und Dirk als einziger vernünftig traf. Doch schlimmer als die Niederlage war für mich die Nachricht, dass Dirk sich einen Finger der linken Hand verknackst hatte und mit einer Schiene spielen musste. Als noch 7 Minuten in Spiel 2 zu spielen sind, trifft Dwyane Wade einen Dreier und tänzelt etwas vor der Bank der Mavs, LeBron James gesellt sich dazu. 88-73 der Spielstand für Miami, 15 Punkte, das musste reichen. Es begann eine Serie, die in die Geschichte der Finals eingehen wird. Die kompletten Superstars von Miami spielen nur noch auf Ergebnis halten, verlieren immer wieder den Ball und Dallas holt Punkt um Punkt auf. Am Ende hat Dallas 22 Punkte erzielt, Miami nur 5 und Dallas hat 95-93 gewonnen und den Heimvorteil gesichert. Den letzten Korb machte Dirk mit links! Spiel 3 endete in Dallas knapp für Miami und danach begann das Leiden des jungen L. Dirk läuft mit 38 Fieber auf, Miami liegt wieder einen großen Teil des Spiels vorne aber Dallas hat das bessere Ende für sich. LeBron James, der selbsternannte King oder Chosen One (Spitznamen, die sein Management "erfunden" hat), machte nur acht Punkte, leistete sich aber 4 Ballverluste. In Spiel 5 traf Dallas wieder von hinter der Dreipunktelinie, wie sie wollten, während LeBron James zwar ein Triple Double traf, also zweistellige Ergebnisse bei Punkten, Vorlagen und Rebounds (abgefangenen Abprallern), im vierten Viertel aber wieder nicht zu sehen war. Dabei war Dwyane Wade im fünften Spiel für eine Weile in Behandlung, weil er auf die Hüfte gefallen war. Auch im sechsten Spiel das gleiche Bild, während bei Dallas jeder bis hin zum letzten Ersatzspieler kämpfte und 110% gab, spielte LeBron James wieder durchschnittlich. Zwar hatte er die meisten Punkte seines Teams geholt, gleichzeitig aber hatte Dallas 24 Punkte mehr geholt, während LBJ auf dem Platz stand, als Miami.
  3. 1 point
    On the other hand, networking has a value that can rival "kinning". One thing that I've noticed is that there are individuals who make a considerable name for themselves as being reliable, knowledgable and optimistic. Those are the ones who I find don't have a problem in connecting with other kinships, especially when it comes to raiding, and they are often called in as fillers where a gap may occur in a fellowship or raid group. So, if you're going to take the time to build a good reputation for yourself, you may not have to join a kinship to get things done. Just throwing out another perspective.


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